Adventskalender zeigt Magdeburger Moderne

Premiere im Medien-Punkt der Volksstimme: Heute wurde das Motiv des Adventskalenders der Ottostadt Magdeburg präsentiert. Er zeigt jedes Jahr Ereignisse und Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind.

In diesem Jahr führt der Kalender 100 Jahre zurück – und zugleich nach vorn: 2027 feiert Magdeburg ein bedeutendes Jubiläum. Vor 100 Jahren war die Elbestadt Bühne für die Deutsche Theaterausstellung. Im Stadtpark Rotehorn entstanden die Stadthalle, der Albinmüller-Turm und das Pferdetor. Zielstrebiger und konsequenter als jede andere deutsche Großstadt brach Magdeburg in den 1920er-Jahren in die Moderne auf. In der selbsternannten „Stadt des neuen Bauwillens“ entstanden mit Mut, Begeisterung und erstaunlicher Weitsicht Bauwerke, die bis heute das Stadtbild prägen. Dabei wurde die Moderne nicht nur gebaut, sondern auch politisch und gesellschaftlich getragen, im Städtebau ebenso wie im Bildungs- und Gesundheitswesen. Von Mai bis Oktober 2027 wird Magdeburg zur Bühne eines bundesweit einzigartigen Kulturereignisses: dem Festival der Moderne. Die Stadt verbindet Kunst, Kultur und Zukunftsdiskurse zu einem lebendigen Erlebnis – inspiriert von der progressiven Energie der 1920er-Jahre.

Die Magdeburger Künstlerin Viktoria Veil hat das Jubiläum für den Adventskalender auf bekannte Art umgesetzt: Auf einer Eisbahn begegnen sich die Magdeburger Jungfrau im Look der 1920er-Jahre, Kaiser Otto I. als Weihnachtsmann und Otto von Guericke. Im Hintergrund steht neben dem Dom das Bauensemble aus Stadthalle, Albinmüller-Turm und Pferdetor. Auf der Rückseite sind Fakten zum Jubiläum nachzulesen. Nicht zu vergessen: Im Inneren warten Schokoladenkugeln mit Vollkorn-Knusperkern.

Bei der Präsentation hob Simon Moser, Leiter „Festival der Moderne 2027“ hervor: „Der Blick zurück auf die Deutsche Theaterausstellung macht deutlich, welche Rolle Magdeburg schon vor 100 Jahren spielte.“ Marco Fehrecke, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Verlags- und Druckhaus GmbH und Koordinator der Mediengruppe Magdeburg, sagte: „Der Adventskalender verbindet Magdeburger Geschichte mit einer besonderen Bild-Idee. So wird er zu einem kleinen Stück Magdeburg, das sich auch wunderbar verschenken lässt.“ Steffen Schüller, Vorstandsvorsitzender des Stadtmarketingvereins, erklärte: „Der Kalender zeigt, wie vielfältig Magdeburgs Geschichte ist.  Er macht Lust auf Festival der Moderne.“

Der Adventskalender der Ottostadt Magdeburg ist auf 1.000 Exemplare limitiert. Erhältlich ist er für 2,90 € im Medien-Punkt der Volksstimme, in den Filialen von Ihr Landbäcker sowie in der Tourist Information Magdeburg (Breiter Weg 22).