András Adamik würzt »Paprikás krumpli« mit vielen Anekdoten
Der junge Tenor des Theater Magdeburg war Gast bei der Kochshow „Magdeburger Allerlei“
Für einen Abend hat die ungarische Küche im „Café Rossini“ den Ton angegeben. András Adamik erlebte bei der neuen Ausgabe des „Magdeburger Allerlei“ ein Heimspiel. Seit diesem Sommer gehört der Tenor fest zum Ensemble des Theater Magdeburg. In der Showküche servierte der 29-Jährige dem Publikum auf unterhaltsame Weise „Paprikás krumpli“. Die Paprikakartoffeln würzte er großzügig mit Knoblauch, Zwiebeln, Paprikacreme und -pulver, Kümmel, Salz, Pfeffer – und mit reichlich Anekdoten aus seinem Leben.
So erfuhr das Publikum, dass András Adamik das Singen wohl tatsächlich in die Wiege gelegt wurde: Der Vater war Mitglied der Staatsoper, die Mutter spielte im Sinfonieorchester. „Meine Mama erzählt gern, dass ich, noch bevor ich sprechen konnte, schon gesungen habe“, erinnert sich der Gast im Opernhaus. Rückblickend habe er sich aber „ein bisschen spät“ dafür entschieden, Opernsänger zu werden. Nach einigen Umwegen, die unter anderem über ein Lehramtsstudium führten, landete der junge Tenor schließlich doch bei seiner Berufung.
Während Adamik erzählte, zog bereits der Duft seines Gerichtes durch den Raum – ein Umstand, den er sichtlich genoss: „Es riecht einfach immer gut, wenn ungarisch gekocht wird.“ Wie weit er über den Tellerrand schauen kann, wurde schnell deutlich. Der Gast hat viel zu berichten: vom Beginn seiner Karriere im Ungarischen Nationalen Männerchor, von seinem Studium, von zahlreichen Auftritten in Ensembles und als Solist – und natürlich auch über Magdeburg. Die Ottostadt sei ihm schon sehr ans Herz gewachsen, sagt er.
Warum er auf seine Traumrolle noch etwas warten muss, weshalb er noch als Student unterwegs ist und wie das Publikum die ungarische Würze aufgenommen hat – all das und mehr ist in der neuen Ausgabe des „Magdeburger Allerlei“ auf unserem YouTube-Kanal und im Offenen Kanal zu sehen.